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Betonarbeiten               

Anlegen von Gefälle

Das Gefälle muss bereits im Planum vorhanden sein, da unterschiedliche Betonstärken zu Rissen führen. Man unterscheidet 1-seitige, 2-seitige und 4-seitige Gefälleausbildung. Nach DIN ist ein einwandfreies Ableiten des Wassers erst ab einem Gefälle von 1,5% zu gewährleisten. Die meisten Böden mit Gefälle erhalten einen Besenstrich.

Maschinelles Glätten von Beton:

Zum Einsatz kommen hierbei benzinbetriebene Rotations-Glättmaschinen. Diese gibt es als handgeführte Geräte für kleine Flächen und als Aufsitzmodelle zum Fahren mit 2 oder 3 Glättetellern. Grundsätzlich erfolgt immer zuerst ein maschinelles Abschreiben der Oberfläche. Dies wird mit geschlossenen Tellern erreicht, dadurch wird die Oberfläche nachverdichtet und geschlossen. Größere Unebenheiten können damit nicht mehr ausgeglichen werden, es können aber auch kaum zusätzliche Vertiefungen entstehen. Die Oberfläche bekommt eine "Sandpapierstruktur", optimal zum späteren Aufbringen von Verbundstrichen oder Rüttelklinker im Mörtelbett. Danach wird die Oberfläche mit mehreren Übergängen geglättet. Dies geschieht mit vier Metallflügeln, die an einem Kreuz befestigt sind. Der Winkel der Flügelkellen wird bei jedem Übergang steiler gestellt, dadurch wird die Oberfläche immer glatter. Somit lassen sich von estrichähnlichen bis polierten Oberflächen verschiedene Strukturen erreichen.

Besenstrich anlegen

Das Anlegen eines Besenstrichs zum Erreichen einer griffigen und rauen Oberfläche erfordert viel Erfahrung. Wir bringen den Besenstrich direkt nach dem ersten Überfahren mit dem Flügelglätter auf, dadurch ist eine geschlossene, verdichtete Oberfläche gewährleistet. Die Rutschhemmung liegt maximal bei R11, ist aber wegen der Eigenschaften von Beton eigentlich höher einzustufen als bei keramischen Belägen.

Oberflächenvergütungen

Bei einfachen Anwendungen hat sich das Aufstreuen von Hartstoff - Zementgemisch auf den verdichteten, abgescheibten Boden bis zur Betonsättigung durchgesetzt. Das Material wird dann mit weiteren Glätteübergängen in die Oberfläche eingearbeitet. Die Verbesserung erfolgt durch eine Reduzierung des w/z Wertes des Betons, sowie durch das Hartstoffmaterial selbst, welches mindestens den Anforderungen der DIN1100, Gruppe A, entsprechen sollte. Die Auftragsmenge ist von Umgebungs- und Witterungsbedingungen abhängig. Durchschnittlich werden 3 - 4 kg/m2 aufgebracht. Das Verfahren ist bei richtiger Betonzusammensetzung zuverlässig anwendbar, entspricht jedoch nicht den Anforderungen der DIN 18 560 Teil 7.

Hartstoffestriche gemäß DIN 18 560 gibt es in drei verschiedenen Materialgruppen: Gruppe A ist mineralisch, Gruppe M ist metallisch, Gruppe KS ist aus Elektrokorund/Siliziumkarbid. Die Verschleißfestigkeit steigt entsprechend von 5,0 cm3 /50cm2 über 3,0 cm3 /50cm2 bis 1,5cm3 /50 cm2 Werte der Eignungsprüfung gemäß DIN 52 108. Die Dicke des Estrich ist genormt und ist je nach Material unterschiedlich. Am gängigsten ist die Methode, den Estrich frisch in frisch auf den vorbereiteten Tragbeton aufzuziehen und zu glätten.

Imprägnierungen, Versiegelungen und Beschichtungen sind immer auf den Einzelfall abzustimmen. Fragen Sie uns.

Im Moment bereiten wir die Inhalte für diesen Bereich vor. Um Sie auf gewohntem Niveau informieren zu können, werden wir noch ein wenig Zeit benötigen. Bitte schauen Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse.

 

www.betonboden-gmbh.de